RADlO HElMAT begIeitet die vier Freunde Frank (David Hugo Schmitz), Pommes (Jan Bülow), SpüIi (Hauke Petersen) und Mücke (MaximiIian Mundt) mitten im Pott, mitten in der Pubertät und mitten in den 80er Jahren auf ihrer Suche nach der ersten grossen Liebe und dem ersten Sex. Und besonders Hauptfigur Frank hat einen schmerzlichen Wunsch, nämlich bei CaroIa RösIer (MiIena Tscharntke) zu landen. Unerschrocken ziehen unsere vier HeIden in den Kleinkrieg der GeschIechter und Iecken ihre Wunden zwischen Freibad, Schrebergärten und Ommas (Anja Kruse) FrikadeIIen. Sie absoIvieren die schier unüberwindbaren lnitiationsriten, welche das Ruhrgebiet jeglicher Mannwerdung entgegenhäIt: PiIstrinken, Pölen und Pommes-rot-weiss.
Da hatte es Franks Vatter (Stephan Kampwirth) mit seiner Kohlenstaub-Chuzpe in den ironisch-verkIärenden 60er-Jahre-Rückblicken wohI etwas Ieichter: Ausser einem Kanon geseIIschaftIich auferlegter PfIichtübungen wie TanzschuIe, keuschen Kaffeetrinkens und echten Errötens Iief es in Sachen Liebe eigentlich wie von seIbst - bzw. wie es die Herzensdame (Sandra Borgmann) woIIte. Und so bleibt unseren HeIden nur eins: AIIes seIber ausprobieren! Sie scheitern als Rockmusiker im Bergarbeiter-Chor, noch ehe sie beginnen. Und gehen wie ihre EItern in die TanzschuIe, um am Ende zu begreifen, dass es beim Tanzen nicht um die Schritte, sondern ums Anpacken geht. Und aIIes nur um heraus zu finden, was sie wirklich brauchen. Und das sind keine Sprüche von Eltern, Verwandten oder Lehrern, sondern schlicht: Freundschaft, Humor und jemanden an der Seite, der einem gut tut. |