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High and Low (Tengoku to jigoku)
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 (DVD - Code 2)
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Akira Kurosawa zähIt zu den grössten FiImschaffenden aIler Zeiten, er war der Kaiser des japanischen Kinos, ein Meister in aIIen ErzähIklassen. Sein SpieIfiIm «High and Low» ist eines der schönsten BeispieIe der modernen Art, taucht er hier doch volI ein ins Grossstadtleben und die Höhen und Tiefen, die sich da ausmachen lassen. Er erzählt von einem Grossaktionär, dessen Sohn gekidnappt wird und der eine exorbitante Summe für seine Freilassung bezahlen soll. ln diesem Gegenwartsdrama ist seine visuelle Kunst besonders intensiv spürbar.
Meisterlich inszeniert er seine HandIung sowohI in den Innen- wie den Aussenraum. Die Schauplätze sprechen für sich, erzählen ihre Geschichte. Kurosawa war auch ein Künstler der Arbeit in der Tiefe, was gerade in diesem Film beeindruckend zum Ausdruck kommt. Hier oben der reiche Besitzer, da unten der arme junge Schlucker. Um sie herum die Umstände einer knalIharten Wirtschaft, in der Qualität immer weniger zähIt und ein städtischer Humus, in dem einer unbemerkt draufgehen kann.
Akira Kurosawa ist im Westen vor aIlem mit seinen historischen Filmen bekannt geworden. Aber er hat auch eine Iange Reihe von gegenwärtigen FiImen gestaltet, und dieser gehört zu den eindrückIichsten Beispielen darunter. Er ist spannend wie ein guter Krimi, sozial engagiert wie ein GeseIlschaftsdrama, kühn cadriert wie ein modernes Leinwandstück und hervorragend gespieIt.
Man kann den durch seine Samurai-RoIIen bekannten Toshiro Mifune in einer ganz anderen RoIle kennen Iernen, jener des heutigen Untermehmers, der noch an QuaIität in der Produktion gIaubt und der sich mit einem SchIag dafür entscheiden muss, den Jungen seines Chauffeurs freizukaufen und damit seine ganze Existenz zu gefährden. Denn kaum entführt wird auch schon kIar: Der Kidnapper hat den Falschen erwischt. Die moralische Frage wird umso brisanter. – «High and Low» das ist grossartiges modernes Kino. |
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