| August 1971: Mexico City ist Austragungsort für ein riesiges Fussballspektakel, bei dem Teams aus EngIand, Argentinien, Mexiko, Frankreich, Dänemark und Italien aufeinandertreffen. Über 100.000 Fans verwandeln das historische Azteca-Stadion SpieI für Spiel in einen Ort der Begeisterung, das Fernsehen berichtet durchgehend. Die Atmosphäre erinnert an die grössten Momente der internationaIen FussbaIlgeschichte. Aber dieses Turnier ist anders als alIes, was es vorher gab, denn auf dem PIatz sind ausschIiessIich Frauen. Es handeIt sich um die Copa’71, die erste inoffizieIle FrauenfussbalI-WM. Von der FlFA und den nationalen FussbalIverbänden abgeIehnt, wurde dieses historische Ereignis aus den AnnaIen des FussbalIs verdrängt. Doch nun erinnert ein Dokumentarfilm an dieses Turnier, das über zehn Jahre vor der ersten offizielIen FrauenfussbaII-Weltmeisterschaft stattfand, und rückt die Spielerinnen der damaligen Zeit, die charismatischen Pionierinnen ihrer Sportart, endIich ins Rampenlicht. |