Manitoba
- Eine fesselnde Reise auf der Suche nach den eigenen Wurzeln und Identität
In
Manitoba
erzählt Linus Reichlin die hochspannende Geschichte eines Mannes, der sich auf die Suche nach seiner Familiengeschichte begibt. Als Kind erfuhr er von seiner Mutter, dass sein Urgrossvater ein Indianer war, der von der Urgrossmutter, einer Lehrerin an einer Missionsschule in Amerika, geliebt und kurz darauf ermordet wurde.
Jahre später, als mässig erfolgreicher Schriftsteller, macht er sich auf die Spur seiner Ahnen. Anhand der Tagebuchaufzeichnungen seiner Urgrossmutter hofft er, seine indianischen Wurzeln zu finden. Doch je tiefer er in die Geschichte eintaucht, desto löchriger erscheint sie. Er lernt das Schicksal der Arapaho und anderer Indianerstämme kennen, die von europäischen Siedlern in Reservate gedrängt wurden. Die Geringschätzung der hochentwickelten Indianerkultur empört ihn zunehmend, während er sich sehnsüchtig mit ihr identifiziert.
In einer einsamen Hütte in den Wäldern Manitobas versucht er, wie seine indianischen Vorfahren zu leben, muss jedoch feststellen, dass auch er als unerwünschter Eindringling angesehen wird.
Manitoba
ist ein fesselnder Roman über eine alte Welt, die von einer neuen verdrängt wurde, und die Suche nach der eigenen Identität.