Ruhe im Saal!
Aladdin, ein Love-Bomber? Pumuckl, ein Pionier des Ghostings? Die Plüschigen, die Maskierten, die Märchenprinzen: Sie alle stehen vor Gericht. Vor dem Internationalen Moralgerichtshof müssen die Ikonen unserer Kindheit Rechenschaft ablegen für Werte, deren Langzeitfolgen bei uns heute offen zutage treten: Minderwertigkeitskomplexe, toxische Schönheitsideale, verzerrte Liebesbilder. Case closed. Oder? Wie schwarz-weiss sind die Grenzen eines Urteils?
Während Chefanklägerin Reha den Prozess ihres Lebens vorbereitet, wittert Reporterin Lexi die Story, die sie endlich in die Prime-Time bringt. Zwischen Fallakten, Feenstaub und Schlagzeilen bahnt sich was an bei den beiden - bis die eigene Moral ins Wanken gerät.
Dieser satirische Roman ist ein irrwitziger und ideenreicher Ritt durch die Kulturgeschichte unserer Kindheitsideale.
"Edith Löhle entlarvt die Red Flags unserer Kindheitshelden - und zeigt mit Witz und Scharfsinn, wie kompliziert Moral wirklich ist. Ich muss dringend meine alten Kassetten wieder rausholen!" Ninia LaGrande
"What? Es gibt keine Helden? Diese Satire lässt einen allerdings nicht mit einem Loch im Nostalgie-Herz zurück, sondern mit dem Mut, sich neue Vorbilder zu suchen - oder selbst eins zu werden." Coco Meurer, Literaturensohn