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Autor(en): 
  • Aleida Assmann
  • Formen des Vergessens 
     

    (Buch)
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    Übersicht

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    Lieferstatus:   i.d.R. innert 4-7 Tagen versandfertig
    Veröffentlichung:  Oktober 2016  
    Genre:  Geschichte / Politik / Kultur 
     
    20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1999) / Denkmal / Erinnern / Erinnerung / Erste Hälfte 21. Jahrhundert (ca. 2000 bis ca. 2050) / Fokussierung / Genozid / Geschichte
    ISBN:  9783835318564 
    EAN-Code: 
    9783835318564 
    Verlag:  Wallstein Verlag GmbH 
    Einband:  Kartoniert  
    Sprache:  Deutsch  
    Serie:  #9 - Historische Geisteswissenschaften. Frankfurter Vorträge  
    Dimensionen:  H 204 mm / B 121 mm / D 20 mm 
    Gewicht:  272 gr 
    Seiten:  224 
    Illustration:  ca. 10 
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    Inhalt:
    Vergessen als Filter, als Waffe und als Voraussetzung für die Schaffung des Neuen.

    Angesichts der gegenwärtigen Dominanz der Auseinandersetzung mit Erinnerung haben wir das Vergessen anscheinend vergessen. Tatsächlich ist aber nicht das Erinnern, sondern das Vergessen der Grundmodus menschlichen und gesellschaftlichen Lebens. Für das Erinnern bedarf es einer aktiven Anstrengung, Vergessen hingegen geschieht lautlos und scheinbar unspektakulär.
    Dass Vergessen aber auch ein aktiver Prozess sein kann, zeigt Aleida Assmann in ihrer zweigeteilten Untersuchung. Im ersten Teil beschreibt sie neben sieben konkreten Techniken für das Vergessen dessen verschiedene Ausprägungen: vom selektiven Vergessen zur Fokussierung auf bestimmte Erinnerungen, über defensives Vergessen etwa als Selbstschutz der Täter, bis hin zum konstruktiven Vergessen als umfassendem Neubeginn. Im zweiten Teil liefert Assmann sieben Beispiele zu den zuvor beschriebenen Formen des Vergessens. Dabei geht sie unter anderem auf die Unsichtbarkeit von Denkmälern (deren eigentliche Aufgabe das Erinnern sein sollte), das Vergessen von Menschenrechtsverbrechen »im Schatten des Holocaust« (wie dem Genozid an den Herero) oder die (Un-)Möglichkeit des Vergessens im Internet ein.

      



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