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Autor(en): 
  • Janis Mink
  • Duchamp 
     

    (Buch)
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    Übersicht

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    Lieferstatus:   Auf Bestellung (Lieferzeit unbekannt)
    Veröffentlichung:  November 2016  
    Genre:  Architektur, Archäologie, Kunst 
     
    Bildhauerei und Plastik / Dada / einzelne Künstler, Künstlermonografien / Janis Mink / Kleine Reihe Kunst / Kubismus / Kunst / Malerei und Gemälde
    ISBN:  9783836534321 
    EAN-Code: 
    9783836534321 
    Verlag:  Taschen 
    Einband:  Gebunden  
    Sprache:  English  
    Dimensionen:  H 260 mm / B 210 mm / D 14 mm 
    Gewicht:  621 gr 
    Seiten:  96 
    Zus. Info:  Hardcover 
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    Inhalt:
    Wann ist ein Pissoir kein Pissoir mehr? Wenn Marcel Duchamp (1887-1968) es zur Kunst erklärt! Der Aufruhr, den Fontäne (1917) - ein in einer Galerie installiertes Porzellanurinal - auslöste, sandte Schockwellen durch die etablierte Kunstwelt, die bis zum heutigen Tag nachwirken.

    Duchamp baute seine Karriere darauf auf, unsere Vorstellungen von dem, was Kunst ist , auf die Probe zu stellen, und eröffnete unserem Geist damit ungeahnte Möglichkeiten. Nach einem kurzen Abstecher zum Kubismus am Anfang seiner Karriere machte sich der Künstler einen Namen mit Akt, eine Treppe herabsteigend (1912), einer bahnbrechenden Vermischung von Abstraktion, Kubismus und Futurismus mit einem umstritten mechanischen Akt im Mittelpunkt. Ungefähr zur gleichen Zeit begann Duchamp, sich mit den mittlerweile zum Kult gewordenen "Readymades" zu beschäftigen - scheinbar zufällige Fundstücke, die Duchamp dann als Kunst präsentierte, darunter Das Fahrrad-Rad (1913), Flaschentrockner (1914) und eine als Dem gebrochenen Arm voraus (1915) ausgewiesene Schneeschaufel. Duchamp löste bei den Traditionalisten weitere Herzstillstände aus mit Provokationen wie L.H.O.O.Q. (1919), für das er eine billige Kopie von Leonardos La gioconda (Mona Lisa) mit Bart und Schnäuzer bemalte und dem Ganzen obendrein einen obszönen Titel gab (im Französischen klingt die Buchstabenfolge vorgelesen wie "Elle a chaud au cul", wörtlich: "Sie hat Feuer im Arsch", sinngemäss: "Sie ist Nymphomanin.").

    Dieses Buch destilliert all die Provokationen und Skandale aus Duchamps Kunstschaffen zu einem unverzichtbaren Überblick , der nicht bloss einen wegweisenden Schöpfergeist vorstellt, sondern auch einen Wendepunkt der abendländischen Kunstgeschichte. Hier, zwischen den Anschlägen auf alte Meister und der gebrochenen Poesie gefundener Gegenstände, erlebte die Kunstwelt erstmals den Übergang von "Netzhauterlebnissen" zu dem, was sich später zur Konzeptkunst entwickelte .

      



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