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Herausgeber: 
  • Christoph König
    Autor(en): 
  • Peter Szondi
  • Paul Celan
  • Briefwechsel 
     

    (Buch)
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    Übersicht

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    Lieferstatus:   Auf Bestellung (Lieferzeit unbekannt)
    Veröffentlichung:  August 2005  
    Genre:  Romane, Erzählungen, Gedichte 
     
    auseinandersetzen / Briefsammlung / Briefwechsel (div.) / Celan, Paul / Deutschland / entspannen / Literaturwissenschaft# 1900 bis 2000 / Moderne und zeitgenössische Lyrik (ab 1900)
    ISBN:  9783518417140 
    EAN-Code: 
    9783518417140 
    Verlag:  Suhrkamp 
    Einband:  Gebunden  
    Sprache:  Deutsch  
    Dimensionen:  H 203 mm / B 127 mm / D 26 mm 
    Gewicht:  376 gr 
    Seiten:  263 
    Illustration:  Mit Abbildungen 
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    Inhalt:
    »Noch von den >Besten< wird der Jude - und das ist ja nichts als eine Gestalt des Menschlichen, aber immerhin eine Gestalt - nur allzu gerne als Subjekt aufgehoben und zum Objekt pervertiert«, schreibt Paul Celan im Jahr 1961 an Peter Szondi. Der Dichter und der Literaturwissenschaftler hatten einander 1959 in Paris kennengelernt. Sie wechselten - von Zürich, Berlin, Göttingen und Paris aus - bis zu Celans Tod im Jahr 1970 über 150 Briefe, Postkarten, Telegramme und Widmungen, die nun erstmals vollständig und kommentiert vorliegen.
    Die Goll-Affäre, in der Szondi Celan entschieden verteidigte, ihrer beider Judentum, Celans Depression und das Verständnis von Celans Gedichten, vor allem aber die ethischen Ansprüche, die Szondis literarischer Hermeneutik zugrunde liegen - das alles kommt zur Sprache. Mit seinen Celan-Studien (1972 postum erschienen) konnte Szondi daher früh die Frage nach der Biographie in Celans Werk stellen, und gerade weil er an dessen Leben teilhatte, erkannte er die kritische, sprachliche Individualität seiner Gedichte. Noch darüber hinaus aber ist diese Korrespondenz das Dokument einer grossen, stets gefährdeten Freundschaft, die einen Dritten mit einschloss: Jean Bollack, den Gräzisten und Philosophen in Paris. Auszüge aus den Briefen an ihn und von ihm konturieren die Korrespondenz durch eine gewichtige, bald teilnehmende, bald kommentierende Stimme.

      



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