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Herausgeber: 
  • Nobuyoshi Araki
  • Araki. Tokyo Lucky Hole 
     

    (Buch)
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    Übersicht

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    Lieferstatus:   Vorankündigung
    Veröffentlichung:  ANGEKÜNDIGT  
    Genre:  Architektur, Archäologie, Kunst 
     
    Bibliotheca Universalis / Bondage / einzelne Fotografen / Erotik / Erotische und Akt-Fotografie / Film / Fotografie / Fotografie, Computerkunst / Holzschnittkunst / Japan / japanische Fesselkunst / Kinbaku-bi / Lucky Hole / Nobuyoshi Araki / Orgien / Pornographie / Rotlicht / Sexindustrie / Sexy Books / Shinjuku / Shunga / TASCHEN / Tatsachenberichte# Erotik / Tokio / Werbefotografie / Xeeroced
    ISBN:  9783836556385 
    EAN-Code: 
    9783836556385 
    Verlag:  Taschen 
    Einband:  Gebunden  
    Sprache:  Deutsch
    English
    Français  
    Dimensionen:  H 203 mm / B 151 mm / D 48 mm 
    Gewicht:  1111 gr 
    Seiten:  704 
    Zus. Info:  Hardcover 
    Bewertung: Keine Bewertung vor Veröffentlichung möglich.
    Inhalt:
    Alles begann 1978 in einem ganz gewöhnlichen Café in der Nähe von Kyoto. Schnell verbreitete sich die Kunde, dass hier die Kellnerinnen keine Schlüpfer unter ihren Miniröcken und transparenten Nylonstrümpfen trugen. Schon bald schossen ähnliche Etablissements im ganzen Land aus dem Boden. Männer standen Schlange, um das Dreifache für einen Kaffee zu bezahlen, nur weil dieser ihnen von einer untenherum unbekleideten jungen Frau serviert wurde.
    Innerhalb weniger Jahre griff ein neuer Trend um sich: der schlüpferlose "Massage"-Salon. Der Konkurrenzkampf brachte zudem ein zunehmend bizarreres Spektrum an erotischen Serviceleistungen hervor. So gab es Särge, in die man sich nackt legen und durch Löcher unsittlich berühren lassen konnte, sowie S-Bahn-Interieurs für Fetischisten des ,öffentlichen Nahverkehrs'. Verblüffend simpel war das Konzept des Tokioter Clubs "Lucky Hole": Kunde und Hostess waren durch eine Sperrholzplatte mit Loch getrennt, durch die der Kunde ein bestimmtes Teil seiner männlichen Anatomie hindurchstecken konnte.
    In seinem nach jenem Club benannten Buch dokumentiert Nobuyoshi Araki Japans Sexindustrie in ihrer Blütezeit. Auf über 800 Fotografien hat er Menschen eingefangen, die in Tokios Rotlichtviertel Shinjuku Zerstreuungen suchten oder anboten, bis im Februar 1985 ein neues Gesetz zahlreiche Sexclubs zum Schliessen zwang. Spiegelwände, Laken, Käfige und Bondage-Utensilien sind die Requisiten dieser vergangenen Welt der ungezügelten Ausschweifungen, die Araki hintergründig mit Anflügen von Humor und Poesie beobachtet und hinterfragt.

      



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