SFr. 11.50
€ 11.50
BTC 0.0003
LTC 0.073
ETH 0.0083


bestellen

Artikel-Nr. 4851612


Diesen Artikel in meine
Wunschliste
Diesen Artikel
weiterempfehlen
Diesen Preis
beobachten

Weitersagen:



Autor(en): 
  • Constanze Weigl
  • Hungerkriminalität und Philanthropie im kolonialen Südasien 
     

    (Buch)
    Dieser Artikel gilt, aufgrund seiner Grösse, beim Versand als 2 Artikel!


    Übersicht

    Auf mobile öffnen
     
    Lieferstatus:   i.d.R. innert 5-10 Tagen versandfertig
    Veröffentlichung:  2007  
    Genre:  Geschichte / Politik / Kultur 
    ISBN:  9783638775199 
    EAN-Code: 
    9783638775199 
    Verlag:  Grin Verlag 
    Einband:  Kartoniert  
    Sprache:  Deutsch  
    Dimensionen:  H 210 mm / B 148 mm / D 2 mm 
    Gewicht:  49 gr 
    Seiten:  24 
    Bewertung: Titel bewerten / Meinung schreiben
    Inhalt:
    Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Asien, Note: 1,5, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Südasien - Institut), Veranstaltung: Proseminar, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Beginn des Jahres 2002 herrscht in weiten Teilen des südlichen Afrika eine Hungersnot von unvorstellbarem Ausmass. 2,6 Millionen Menschen in Malawi, Sambia, Simbabwe und Mosambik können nur noch mit Hilfe des Welternährungsprogramms überleben. Ein Ende der Dürreperiode ist bis jetzt noch nicht abzusehen.1

    Katastrophen dieser Art sind aus der westlichen Welt verschwunden und werden nur noch mit der Vergangenheit Europas assoziiert.2 Heutzutage treten Hungersnöte überwiegend in "Dritte Welt" Ländern auf, wie am obigen Beispiel deutlich wird. Eine Gemeinsamkeit aller Hungersnöte besteht jedoch darin, wie Menschen Krisen und Dürren wahrnehmen und in welcher Art und Weise sie darauf reagieren. Opfer einer Hungersnot in Indien im 19. Jahrhundert handelten ähnlich wie Menschen in Hungersnöten in Europa im 18. Jahrhundert. Es gibt zweifelsohne kulturelle und wirtschaftliche Aspekte der Hungersnot, die den indischen Kontext charakterisieren, diese vermindern jedoch nicht die Parallelen zwischen den verschiedenen Hungerkatastrophen.3

    In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit der zentralen Frage: "Wie reagieren Menschen, wenn sie hungern ?" Im ersten Kapitel stelle ich die Ursachen für Reaktionen (Hungerunruhen und -kriminalität) der Hungernden dar. Hauptgrund ist der Hunger: "The riots were ,rebellions of the belly', and there is a suggestion that this is somehow a comforting explanation."4

    Im folgenden Kapitel werde ich verschiedene Formen der Hungerkriminalität aufzeigen, mit denen die Hungernden ihre Subsistenz zu sichern suchten. Neben den Unruhen der Bevölkerung in der Öffentlichkeit trat in zunehmendem Mass die Gewalt innerhalb der Familie, die ich anschliessend darstellen werde. Zu Betonen ist das aktive Handeln der Hungernden: "(...), its ,victims' also emerge as active agents who struggled to survive through a variety of silent and violent methods."5

    Abschliessend möchte ich noch auf Konsequenzen der Hungerunruhen eingehen und aufzeigen wie die jeweiligen Machthaber, aber auch die Bevölkerung, durch relief works und Formen der Philanthropie6 versuchten, die Hungersnot zu bewältigen.

    Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Hungersnot von 1837/38, die sich in Nordindien ereignete und einen Wendepunkt der famine policy der britischen Kolonialmacht darstellte. [...]

      



    Wird aktuell angeschaut...
     

    Zurück zur letzten Ansicht


    AGB | Datenschutzerklärung | Mein Konto | Impressum | Partnerprogramm
    Newsletter | 1Advd.ch RSS News-Feed Newsfeed | 1Advd.ch Facebook-Page Facebook | 1Advd.ch Twitter-Page Twitter
    Forbidden Planet AG © 1999-2021
    Alle Angaben ohne Gewähr
     
    SUCHEN

     
     Kategorien
    Im Sortiment stöbern
    Genres
    Hörbücher
    Aktionen
     Infos
    Mein Konto
    Warenkorb
    Meine Wunschliste
     Kundenservice
    Recherchedienst
    Fragen / AGB / Kontakt
    Partnerprogramm
    Impressum
    © by Forbidden Planet AG 1999-2021