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Autor(en): 
  • Rudolf Flotzinger
  • Harmonie: Um einen kulturellen Grundbegriff 
     

    (Buch)
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    Übersicht
     
    Lieferstatus:   i.d.R. innert 2-7 Tagen versandfertig
    Veröffentlichung:  April 2016  
    Genre:  Sprache 
    ISBN:  9783205785569 
    EAN-Code: 
    9783205785569 
    Verlag:  Böhlau, Wien 
    Einband:  Gebunden  
    Sprache:  Deutsch  
    Dimensionen:  H 243 mm / B 161 mm / D 21 mm 
    Gewicht:  603 gr 
    Seiten:  256 
    Illustration:  s/w. Abb. 
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    Inhalt:
    Auch ohne besondere Fachkenntnisse ist das Wort Harmonie als ein Lehnwort aus dem Lateinischen und dieses wiederum nach dem Griechischen zu erkennen. Allerdings wird dadurch ein Jahrhunderte langer Zusammenhang suggeriert, den es erst zu bestätigen gilt. Heute wird der Ausdruck im Deutschen sowohl als Haupt- als auch Eigenschaftswort in unterschiedlichen Zusammenhängen ganz selbstverständlich verwendet: etwa auch zur Beschreibung einer Ehe, Landschaft, nachträglichen Ergänzung o. ä. Wörterbücher bestätigen diesem Wortfeld zwar meist einen durchaus allgemeinen Rahmen, doch ergibt erst eine nähere Untersuchung, dass es keineswegs aus der Musik stammt, sondern hier nur seine bekannteste Anwendung gefunden hat. Zugrunde liegt dem Zusammenhang offensichtlich eine recht allgemeine Erfahrung, die ganz unwillkürlich zu machen, jedoch seltener als behauptet und auch dann meist nur bedingt rational (etwa durch gewisse Zahlenverhältnisse) zu erklären ist: eine spontane positive Beurteilung von Verbindungen, deren Elemente, vorerst oder sich allein genommen, dafür nur wenig geeignet, ja oft geradezu widersprüchlich erscheinen. All diese Momente liegen offenbar bereits dem antiken Mythos zugrunde, wonach die griechische Göttin Harmonia ein Kind der Liebesgöttin Aphrodite nach ihrem Seitensprung mit ihrem Schwager, dem Kriegsgott Ares war. Dieser Seitensprung hatte bei den übrigen Göttern ein sprichwörtlich "homerisches" Gelächter ausgelöst. Doch bei der Hochzeit von Harmonia mit Kadmos, Bruder der Europa und Gründer Thebens, nahmen sie alle teil und stellten sich einige mit bezeichnenden Geschenken ein. Von dieser erstaunlichen Erzählung ausgehend, werden in dem Buch einige hundert Zitate von nahezu 300 Autoren aus zweieinhalbtausend Jahren analysiert und in den jeweiligen geistesgeschichtlichen Zusammenhang gestellt (deshalb das "Um" im Untertitel). Es zeigt sich, dass letztlich alle dem, bereits aus der indogermanischen Wurzel (h)arm herzuleitenden, Urverständnis eines schlussendlichen "Zusammenpassens" entsprechen, trotz ihrer mannigfaltigen Anwendungen und Ergebnisse: von den Tonschritten der Musik über die "Harmonie der Sphären" zu den Keplerschen Planetengesetzen, über die "prästabilierte Harmonie" von Leibnitz zur Ästhetik von Adorno, von sozialen Idealisierungen der Aufklärung ("alle Menschen werden Brüder") bis zu unzähligen Trivialisierungen (von Instrumenten- und Vereinsnamen bis zu Kalauern wie "Haarmonie" in der Werbung für einen Friseurladen). Es geht also um eine phänomenologische und keine systematisch linguistische oder sprachgeschichtliche Untersuchung. In Hinblick auf die angesprochene Leserschaft, Fachleute wie Laien, wurden vielmehr die Belegstellen von altgriechischen und lateinischen über wenige andere europasprachliche schrittweise auf deutsche eingeengt. Parallelen des dualistischen Denkprinzips, nach dem die Welt ihre Entstehung und Erhaltung dem Wirken polarer Urkräfte verdanke, sind in zahlreichen Mythologien der Alten Welt bekannt. Auf diese wird allerdings der Blick nur so weit gerichtet, als zur Bestätigung der im Untertitel ausgesprochenen Behauptung, es handle sich bei Harmonie um einen "kulturellen Grundbegriff", erforderlich ist. Ebenfalls nur ansatzweise referiert wird schliesslich, dass hinter solchen Vorstellungen sogar spezifische Arbeitsweisen des menschlichen Gehirns zu stehen scheinen und darüber hinausweisen dürften: wenn schon nicht zur Charakterisierung des Menschen selbst (wie Sprache und Musik), so zumindest von Kultur führen.
      
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