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Autor(en): 
  • Birgit Schwarz
  • Geniewahn: Hitler und die Kunst 
     

    (Buch)
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    Übersicht
     
    Lieferstatus:   i.d.R. innert 2-7 Tagen versandfertig
    Genre:  Architektur, Archäologie, Kunst 
     
    Drittes Reich / Kunstsammlungen div. (Museen)
    ISBN:  9783205788195 
    EAN-Code: 
    9783205788195 
    Verlag:  Böhlau, Wien 
    Einband:  Gebunden  
    Sprache:  Deutsch  
    Dimensionen:  H 249 mm / B 179 mm / D 37 mm 
    Gewicht:  1362 gr 
    Seiten:  397 
    Illustration:  s/w. Abb. 
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    Inhalt:
    Zu den folgenreichsten Eigenschaften Hitlers gehörte, dass er sich für ein Genie hielt. Übernommen hatte er die Genievorstellung bereits in seiner Jugend aus Künstlerbiographien des 19. Jahrhunderts. Nach seiner Ablehnung an der Wiener Akademie verinnerlichte er sie im Konzept des verkannten Künstlers. Das romantische Geniekonzept, das sich längst ideologisiert und mit nationalistischen, rassistischen und antisemitischen Inhalten aufgeladen hatte, bildete die Basis seiner Weltanschauung und Selbstkonzeption als "Führer", Künstler-Politiker und Stratege. Künstlertum und Geniewahn erzeugten auch die Notwendigkeit der ständigen Selbstbestätigung und Selbstdarstellung als Kunstfreund und Mäzen und bildeten damit die Grundlage für die Kulturbesessenheit des Dritten Reiches. War die Architektur das Medium des NS-Staates, so dienten historische Gemälde Hitlers persönlicher Imagepflege. Erstmalig werden die Gemäldekollektionen in Hitlers Wohnungen und diversen Residenzen vorgestellt und ihre Bedeutung rekonstruiert, die die Hauptwerke für den Diktator hatten. Seinen Abgang aus der Geschichte plante Hitler als Kunstsammler und Stifter einer Gemäldegalerie. "Kriege", so äußerte er 1942, "kommen und vergehen, was bleibt, sind einzig die Werke der Kultur." Aus dem Galerieprojekt bezog er psychische Energien, die den Zweiten Weltkrieg verlängerten und Millionen Leben kosteten.

      



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