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Autor(en): 
  • Albrecht Kiel
  • Fünf Kausalitätsformen zwischen Zufall und Wirklichkeit: Wege von den Naturwissenschaften zur Anthropologie 
     

    (Buch)
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    Übersicht

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    Veröffentlichung:  2005  
    Genre:  Philosophie 
     
    1500 bis heute / Lebensphilosophie / Philosophie / Philosophie / Lebensphilosophie
    ISBN:  9783899134445 
    EAN-Code: 
    9783899134445 
    Verlag:  Ergon-Verlag 
    Einband:  Kartoniert  
    Sprache:  Deutsch  
    Serie:  #27 - Spektrum Philosophie  
    Dimensionen:  H 228 mm / B 154 mm / D 24 mm 
    Gewicht:  503 gr 
    Seiten:  301 
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    Inhalt:
    Die vier aristotelischen Ursachen (Material-, Form-, Antriebs- und Zielursachen) sind Erscheinungen der komplexen Naturdynamik. Dementsprechend sind Materie, Energie, Information und Attraktor heute Leitideen der Wissenschaften. Material- und Antriebsursachen bestimmen, Form- und Zielursachen leiten den produktiven Menschen, seine Ethik und Weltanschauung. Innerhalb dieser Vielfalt gibt es eine Grenze zwischen natürlich bedingtem und freiem Handeln. Diese vier Naturkausalitäten und das Phänomen der Freiheit stehen sich in einer Antinomie (Kant) gegenüber, die aber überbrückbar ist. Denn beide Aussagen (die Welt ist kausal determiniert; es gibt eine Kausalität durch Freiheit) sind wahr; sie betreffen verschiedene Wirklichkeitsbereiche. Somit gehören diese fünf Kausalitätsformen zum naturphilosophischen und anthropologischen Basiswissen, vergleichbar mit der systematischen Erfassung der psychischen Grundfunktionen. Sie werden in diesem Buch als fünf Brückenpfeiler betrachtet, welche über den Graben zwischen Naturwissenschaft und philosophischer Anthropologie führen sollen. Die zu jedem Pfeiler gehörenden Theorien werden erörtert. Sie waren oft einseitig akzentuiert, bestimmten aber den Fortschritt der Wissenschaften. Beispiele sind unter anderem Atomismus und sensualistischer Materialismus im Kontrast zur nachklassischen Physik; Strukturalismus, Systemtheorie, Gestaltpsychologie, Ästhetik, Informatik und Informationstheorie; allgemeine Energetik und spezifische Trieb- oder Instinkttheorien; Orthogenese, Teleonomie und Homonomie, Intentionsforschung, Aggressions- und Egoismustheorien sowie die Ethiktypen; schließlich die Varianten des Determinismus im antinomischen Gegensatz zu allen Theorien, welche die evolutionär auftretenden Formen und Stufen der Freiheit berücksichtigen. Einleitend werden philosophische Ordnungen und deren Kennzeichen, ein Orientierungswissen zu bieten, definiert. Sie werden von den Ideologien und den Aggregaten der Modephilosophien abgehoben. Mit diesen säkularen Erscheinungen waren eine Passionsgeschichte der Bürgerkriege, Desorientierung und Ordnungsverlust verbunden. Daß diese Erfahrungen von modernen Schriftstellern überzeugender artikuliert wurden als von Philosophen, wird exemplarisch aufgeführt. Wie religiös Gläubige, Wissenschaftler und Dichter das (vordergründige) Reich des Zufalls und das (hintergründige) Feld der Wirklichkeit erfahren, wird einleitend und zum Schluß dargestellt. Das erste gehört zur naturwissenschaftlich zugänglichen Realität der Welt und das zweite zu ihrer metaphysisch erfahrbaren submanifesten Ordnung, die nur in Symmetriebrüchen erscheint. Um beides zu verbinden, werden über die genannten fünf Brückenpfeiler hinaus folgende aktuelle Aufgaben der Philosophie thematisiert: - eine ausreichend differenzierte Anthropologie systematisch zu entwickeln sowie eine dementsprechend vielschichtige Kommunikations- und Codierungstheorie; - ein hierauf bezogenes dynamisches und überrationales Konzept der Vernunft, welche die psychischen Funktionen koordiniert, wiederzugewinnen; - die historischen Mentalitätsschichten zu bestimmen, welche die Spannung heutiger Konflikte erzeugen; - schließlich eine autonome philosophische Sprache zu finden, welche den Dialog mit Wissenschaftlern und Theologen tragen könnte. An diesen fundamentalen Aufgaben zu arbeiten, bleibt eine permanente Kollektivaufgabe der Aufklärung. Leitidee dieser Arbeit ist auch, daß dafür noch ungenutzte Ressourcen der Philosophie von Karl Jaspers aktualisiert werden können. Im Zentrum seiner Philosophie steht eine Logik der psychischen Funktionen als Grundlage einer differenzierten Anthropologie. Diese Logik wurde durch eine gesonderte Methoden- und Kategorienlehre gestützt.

      



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