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Herausgeber: 
  • Doris Fischer
    Autor(en): 
  • Éva Fahidi
  • Die Seele der Dinge: Herausgegeben im Auftrag des Internationalen Auschwitz Komitees, Berlin, und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 
     

    (Buch)
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    Übersicht
     
    Lieferstatus:   i.d.R. innert 4-7 Tagen versandfertig
    Veröffentlichung:  2011  
    Genre:  Geschichte / Politik / Kultur 
    ISBN:  9783867320986 
    EAN-Code: 
    9783867320986 
    Verlag:  Lukas Verlag 
    Einband:  Gebunden  
    Sprache:  Deutsch  
    Dimensionen:  H 216 mm / B 134 mm / D 22 mm 
    Gewicht:  470 gr 
    Seiten:  239 
    Illustration:  40 Abbildungen 
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    Inhalt:
    Erst nach einer langen Zeit des Schweigens - 59 Jahre später, als sie noch einmal 'dorthin' zurückgekehrt war - schrieb Éva Pusztai-Fahidi dieses Buch. Seit diesem Besuch betrachtet sie es als ihre Pflicht, über das, was sie in Auschwitz erlebt hat, zu berichten. 'Die Seele der Dinge' ist ein eindringliches Zeugnis des Holocaust und zugleich mehr. Éva Fahidis Memoiren sind Familiengeschichte und Portrait einer Epoche, schildern detailfreudig das Leben in Ungarn auf dem Lande zwischen den beiden Weltkriegen und beschreiben in liebevollen und schmerzhaften Erinnerungen die ersten achtzehn Lebensjahre der Autorin: eine berührende Hommage an ihre untergegangene jüdische Grossfamilie, von der ihr nach der Rückkehr ins Elternhaus nichts als die schreckliche Wahrheit blieb: 'Mir wurde bewusst: ich war vollkommen allein, hatte niemanden mehr auf der Welt.' Éva Fahidi wurde in Debrecen, Ostungarn, in eine grosse, wohlhabende Familie hineingeboren. In ihrem Leben spiegeln sich die Ereignisse des zwanzigsten Jahrhunderts wider. Ihr Traum, Pianistin zu werden, fand noch vor der Aufnahmeprüfung an der Musikakademie durch ihre Deportation nach Auschwitz ein jähes Ende. Von dort wurde sie zur Zwangsarbeit nach Deutschland in das KZ-Aussenlager Münchmühle im hessischen Allendorf verschleppt. Nach der Befreiung kehrte sie in ihre Heimat zurück, wo sie sich in den ersten Jahren nicht mehr zurechtfinden konnte. Zur Zeit der kommunistischen Schauprozesse erklärte man sie zum 'deklassierten Element' und liess sie als Hilfsarbeiterin beim Aufbau der Stadt Sztálinváros (heute Dunaújváros) schuften. Nach der Revolution 1956 arbeitete sie im staatlichen Aussenhandel, nach der Wende 1989 gründete sie eine eigene Aussenhandelsfirma. Éva Fahidi lebt heute in Budapest und bezeichnet sich selbst als 'Holocaust-Aktivistin'. Éva Fahidi hat ihre Erinnerungen an den Holocaust zunächst in deutscher Sprache niedergeschrieben. Sie wurden 2004 vom Magistrat der Stadt Stadtallendorf in einem schmalen Bändchen veröffentlicht. Das vorliegende Buch ist eine Übersetzung der anschliessend verfassten, erheblich erweiterten ungarischen Ausgabe, welche bereits in einer zweiten Auflage erschienen ist.

      



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