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Autor(en): 
  • Konrad Haebler
  • Die Überseeischen Unternehmungen der Welser und Ihrer Gesellschafter (Classic Reprint) 
     

    (Buch)
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    Übersicht
     
    Lieferstatus:   i.d.R. innert 5-10 Tagen versandfertig
    Veröffentlichung:  August 2015  
    Genre:  Geschichte / Politik / Kultur 
    ISBN:  9781332354917 
    EAN-Code: 
    9781332354917 
    Verlag:  Forgotten Books 
    Einband:  Kartoniert  
    Sprache:  Deutsch  
    Dimensionen:  H 226 mm / B 151 mm / D 25 mm 
    Gewicht:  586 gr 
    Seiten:  410 
    Zus. Info:  23:B&W 6 x 9 in or 229 x 152 mm Perfect Bound on White w/Gloss Lam 
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    Inhalt:
    Excerpt from Die Überseeischen Unternehmungen der Welser und Ihrer Gesellschafter

    Die Arbeit, die ich hiermit der Öffentlichkeit übergebe, ist die Frucht langjähriger Forschungen. Meinen ersten Artikel über diesen Gegenstand habe ich im Historischen Taschenbuch für das Jahr 1890 veröffentlicht unter dem Titel: Eine deutsche Kolonie in Venezuela; seitdem habe ich wiederholt und an ver schiedenen Stellen besonders in der Zeitschrift des Vereins für Erdkunde in Berlin und in der Beilage zur Allgemeinen Zei tung über den Fortgang meiner Forschungen berichtet, die ich nunmehr endlich zu ihrem Abschlüsse gebracht habe. Die gedruckten Quellen zur Frühgeschichte Venezuelas liegen in ihrer Mehrzahl seit langen Jahren vor und sind von andern Forschern, vor allem von dem leider zu früh verstorbenen Hermann Schumacher, ziemlich erschöpfend benutzt worden. Dagegen hatte gerade Schumacher darauf hingewiesen, dass noch mannigfaltige Aufschlüsse aus archivalischen Quellen für die Geschichte der überseeischen Unternehmungen zu erwarten seien. Der Aufgabe, diese zu erschliessen, habe ich mich unter zogen. Die Archive und Bibliotheken von Dresden, Nürnberg und Augsburg, von London, Sevilla und Lissabon haben mir eine reiche Ausbeute unbekannten urkundliche_n Materials ge boren, und erst auf Grund dieser Quellen ist das Bild ein an nähernd vollständiges und gesichertes geworden. Es stellte sich heraus, dass das koloni3ations-unternehmen in Venezuela durch aus nicht ein vereinzeltes unvermitteltes Abenteuer, sondern vielmehr ein Glied in einer langen Kette eng miteinander zu sammenhängender geschäftlicher Unternehmungen gewesen ist, für welche die nautischen Entdeckungen am Ausgange des 15. Jahrhunderts den ersten Anstoss gegeben haben. Ich konntedeshalb die Darstellung auch nicht mehr auf ddie Vorgänge in Venezuela beschränken, sondern ich musste sie auf das ganze neuerschlossene Handelsgebiet in Ost und Westindien aus dehnen. Nur so wird es möglich, den in seiner Vereinzelung leicht falsch zu beurteilenden Venezolaner Kolonisationsversuch in die richtige Beleuchtung zu bringen. Dass Venezuela die Hoffnungen nicht voll erfüllt hat, welche die Welser im Anfang darauf gesetzt hatten, bleibt allerdings auch so eine unleugbare Tatsache. Dass die Unternehmung in ihrer Gesamtheit aber ein Fehlgriff gewesen sei, wie ein neuerer Historiker behauptet hat, glaube ich endgültig widerlegen zu können. Die neu erschlos senen Urkunden ermöglichen es, in den Welserischen' Be ziehungen zu Venezuela drei klar voneinander unterschiedene Perioden nachzuweisen; nur in der ersten derselben ist die Provinz ein Objekt der Welserischen Geschäftsfätigkeit, aber auch das ist sie nur in Verbindung mit einer ganzen Anzahl anderer überseeischer Unternehmungen, von denen immer die. Eine die andere trägt und stützt. In der zweiten Periode haben die Welser mit vollem Bewusstsein sich in die Abenteuer der Entdeckungszüge gestürzt; sie haben dafür erhebliche Opfer gebracht, ohne dass es ihnen gelungen wäre, so epochemachende Erfolge zu erzielen, wie z. B. Ihre Nachbarn von Santa Marta in Santa Fe de Bogota. Wir wissen aber heute, dass diese Züge unsere deutschen Landsleute schon um die Mitte des 16. Jahr hunderts bis in Regionen geführt haben, deren Erschliessung bis auf den heutigen Tag noch nicht vollendet ist. Aber auch diese Unternehmungen haben die Welser mit bestimmter Ab sichtlichkeit aufgegeben, lange bevor ihre Beziehungen zu Vene zuela ihr Ende erreichten. In der dritten und letzten Periode haben die Welser nur deshalb noch lange und heiss um ihre Ansprüche au die Provinz gekämpft, um dieselben frei und un gehindert weiter vergeben zu können. Nicht sie selbst wollten wieder in den Besitz des Landes gesetzt sein, das ihnen die Chikanen eifersüchtiger Beamtenschaften entrissen hatten, sondern sie wollten nur in den Stand gesetzt sein, ihre unzweifelhaften und wohlverbrieften Rechte nach eigenem Ermessen zu ver geben und..

      



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