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Herausgeber: 
  • Günther Rühle
    Autor(en): 
  • Marieluise Fleisser
  • Briefwechsel 1925–1974 
     

    (Buch)
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    Übersicht

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    Lieferstatus:   i.d.R. innert 2-7 Tagen versandfertig
    Veröffentlichung:  2001  
    Genre:  Romane, Erzählungen, Gedichte 
     
    Biografien / Briefwechsel (div.) / Fleisser, Marieluise / Literaturwissenschaft# 1900 bis 2000 / Literaturwissenschaft# Dramen und Dramatiker / Moderne und zeitgenössische Dramen (ab 1900) / Schriftsteller
    ISBN:  9783518412763 
    EAN-Code: 
    9783518412763 
    Verlag:  Suhrkamp 
    Einband:  Gebunden  
    Sprache:  Deutsch  
    Dimensionen:  H 204 mm / B 131 mm / D 45 mm 
    Gewicht:  707 gr 
    Seiten:  740 
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    Inhalt:
    Ein Ausbruch aus der trügerischen Idylle der Kleinstadt Ingolstadt in das Boheme -und Theater-Leben Berlins - und zurück: Das Lebensdrama Marieluise Fleissers spielt sich an wenigen, aber prägenden Orten und in intensiven Brief-Kontakten ab. Ihre Korrespondenz mit Bertolt Brecht, Joseph Breitbach, Rainer Werner Fassbinder, Lion Feuchtwanger, Richard Friedenthal, Therese Giehse, Elisabeth Hauptmann, Herbert Jhering, Erich Kastner, Wolfgang Koeppen, Robert Musil, Kurt Pinthus, Martin Sperr, Helene Weigel und vielen mehr zeigt, wie eng und auf wie zwiespältige Weise Leben und Werk dieser Autorin zusammenhängen. Marieluise Fleisser sucht zur Entwicklung ihres eigenen Schreibens früh die Nähe von Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht, gewinnt Anschluss an die linke Avantgarde ihrer Zeit, ist durchweg von Exzentrikern und Aussenseitern fasziniert - und immer auf der Suche nach dem glücklichen Zustand des Schreibenkönnens: »Ich will schreiben, ich will endlich wieder schreiben können.« Fleissers Beziehungen zu Männern sind leidenschaftlich und kippen doch unausweichlich in ein für sie fatales Ungleichgewicht um: Brecht verhilft ihrem Fegefeuer in Ingolstadt zu Erfolg und stürzt die 27jährige dann in einen Theater-Skandal. »Brechtsche Früchte schmecken bitter«, schreibt sie 1934. Der rechtsnational orientierte, erfolglose Schriftsteller und Egozentriker Hellmut Draws-Tychsen entfremdet Fleisser ihrem kreativen Milieu, beraubt sie ihrer künstlerischen und finanziellen Freiheit, vereinnahmt sie ganz. Georg Hetzelem rückt ihr, wie seine Zeichnungen und ihre Briefe erzählen, erotisch nahe, inspiriert sie zu Versen, entscheidet sich aber schliesslich für eine andere Frau. Auf sein Drängen heiratet Marieluise Fleisser schliesslich jenen Jugendfreund Josef Haindl, dessen wild wuchernde Liebesbriefe ein Kernstück dieser Sammlung bilden. Ein »der Not abgerungener Schritt« mit lähmenden, ja quälenden Folgen. Doch: »Ein schmerzfreies Leben gibt es nicht«, resümiert Fleisser 1964.

      
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